Nach Pfarrhaus und Gemeindesaal die Kirche

(Ostfriesische Nachrichten,  Dezember 1964)
Nach Pfarrhaus und Gemeindesaal die Kirche
Grundsteinlegung für die Matthäus-Kirche / Neubau soll 1965 fertig sein

WALLINGHAUSEN. Kurz vor dem Weihnachtsfest konnte in Wallinghausen der Grundstein für die Matthäus - Kirche gelegt werden. Auch die Dachkonstruktion des Gotteshauses ist bereits richtfertig.

Zur Grundsteinlegung versammelten sich die Gemeinde- und Kirchenvorstandsmitglieder aus Wallinghausen, Egels und Popens zusammen mit den Lehrern und Vertretern der bauausführenden Firma im Inneren der Kirchenfundamente.
An der Altarstelle nahmen Superintendent Schutt, Aurich, Pastor de Vries, Aurich, Pastor Freese, Sandhorst, und der Ortsgeistliche, Pastor Stickan, in einer gottesdienstlichen Handlung die Grundsteinlegung vor.

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Ein Gemeindezentrum für Wallinghausen entsteht

(Ostfriesische Nachrichten vom 16. Januar 1967)
Ein Gemeindezentrum für Wallinghausen entsteht

Kirchturm wurde eingeweiht / Der Schwan auf dem Dach / Glocken läuten dreimal täglich

v. Oe. WALLINGHAUSEN. Kürzlich besuchten wir Pastor S t i c k a n in Wallinghausen, um uns über den Neubau der Wallinghausener Kirche zu informieren, die voraussichtlich Pfingsten ihrer Bestimmung übergeben werden kann. Kürzlich war schon der neue, etwas über 25 Meter hohe Glockenturm mit dem Dreiklangsgeläut fis - h - cis eingeweiht worden. Das Geläut hat ein Gewicht von 1500 kg und arbeitet automatisch. Die Tagesglocke meldet sieh um 8, um 12 und um 18 Uhr. Mit. der Kirche in Wallinghausen, die neben dem vor einigen Jahren gebauten Gemeindehaus steht, entsteht. für etwa 4 000 Menschen der Gemeinden Popens, Egels und Wallinghausen ein kirchliches Gemeindezentrum


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Die Entwicklung der Kirchengemeinde Wallinghausen (1986)

Ein Beitrag zur "Chronik 555 Jahre Wallinghausen" aus dem Jahr 1996 (Text: Marianne Brückmann)


„Negen Logen un een Stadt hebben tosamen een Slötelgatt." - Dieser Spruch ist manchem alteingesessenen Wallinghausener noch bekannt. Er macht deutlich, daß Wallinghausen über Jahrhunderte hinweg, wie u. a. auch die benachbarten Dörfer Egels und Popens, der Lambertigemeinde in Aurich und damit auch der Lambertikirche mit dem „Slötelgatt" in dessen Eingangstür zugeordnet war. Zu den „negen Logen" gehörten Extum, Haxtum, Rahe, Kirchdorf, Walle, Sandhorst, Wallinghausen, Egels und Popens.

Erst im Herbst 1963 wurde aus den Dörfern Egels, Popens und Wallinghausen die eigenständige Matthäusgemeinde gebildet, gleichsam als „Tochter" von St. Lamberti in Aurich.
Im selben Jahr wurde mit der Errichtung eines Gemeindehauses mit Schwesternstation begonnen.
1964 konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Auch das neue Pfarrhaus wurde in diesem Jahr bezugsfertig.


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Eine Behausung Gottes im Geiste (Mai 1967)

St.-Matthäus-Kirche in Wallinghausen wurde feierlich eingeweiht (Ostfriesische Nachrichten vom 16. Mai 1967)


the WALLINGHAUSEN. Im Jahre 1961 wurde der Beschluß gefaßt, in Wallinghausen eine eigene Kirchengemeinde zu gründen. Zwei Jahre später wurde das Gemeindehaus errichtet, kurz darauf die Pfarre, 1965 wurde der Friedhof angelegt und im vergangenen Jahr der Glockenturm gebaut. Am Pfingstsonntag konnte nun mit der neuen Kirche der Hauptbau dieses Zentrums innerhalb einer feierlichen Einweihung übernommen werden. Über 500 Bürger aus Wallinghausen, Egels und Popens nahmen am Gottesdienst in der St.-Matthäus-Kirche teil, mit der ein Meilenstein in der Geschichte der Kirchengemeinde gesetzt wurde.


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